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Seid meiner Kindheit liebe ich Hunde und hatte immer welche um mich.  Durch das Biologiestudium hat sich diese Liebe noch vertieft und es kam das „Verstehen wollen“ hinzu. Wie „funktioniert“ Hundeleben, was hat die Abstammung vom Wolf für einen Einfluss, wie verhalten sich Hunde…. Mein Wissen konnte ich während der Ausbildung bei Turid Rugaas noch erheblich erweitern. Ihr Wissen über Hundeverhalten und die Sprache der Hunde ist beeindruckend. Sie hat mir gezeigt wie man dieses Wissen umsetzen kann, in eine artgerechte und druckfreie Erziehung. Und nicht nur zur Erziehung, sondern auch und vor allem zur Problemlösung. In der weiteren Ausbildung bei Sheila Harper konnte ich dieses Wissen noch vertiefen. 

Im Moment leben wir, mein Ehemann und meine 3 Kinder und ich mit 2 Hunden und 3 Katzen zusammen. Das dieses gemischte Rudel in Ruhe und in Harmonie zusammen leben kann, ist mein wichtigstes Anliegen.

Meine Ausbildung:

Biologiestudium in Mainz von 1988 – 93

Internationale Hundetrainerausbildungen:
Bei Turid Rugaas 2003
Bei Sheila Harper 2004

Ausbildung zum LEARNY DOGTRAINER (Berechtigung die obligatorischen Hundekurse in Theorie und Praxis [SKN-Kurse] anzubieten), 2009

Seminare/Workshops zum Thema Hundesport und Hundetraining.
Verschiedene Kurse für Agility 2001/2002
Versteh Deinen Hund, Probleme vermeiden, Dr. Esther Schalke 2003
Fun and Games, Sheila Harper 2004
Verschiedene Nasenarbeitskurse bei Anne Lill Kvam 2003,2007
Introduction to Social walk, Sheila Harper 2006                                              Ernährung des Hundes, Frau Rahel Rütishauser 2008
Tellington Touch, Mirjam Cordt 2008
Kinesiologie und Bachblütentherapie für Tiere, Anita Gysin 2008
Erfolgreiches Hundestraining, Turid Rugaas, 2008                                                        "Nosework more than fun", Anne Lill Kvam, 2009                                                       

Seminare/Workshops zum Thema „Problemhunde“:
Umgang mit Aggression, Sheila Harper 2005
Versteh deinen Hund, Probleme vermeiden, Dr. Esther Schalke 2003
Bellverhalten der Hunde, Turid Rugaas 2006
Calming Signals, Stress und Leinelaufen, Turid Rugaas, 2004 und 2005
Integration eines erwachsenen Hundes in eine Hundegruppe,
Mirjam Cordt 2006
Problematischer Hund, wieder sozial, Mirjam Cordt, 2007                                   Umgang mit Aggression 1, Mirjam Cordt, 2008
Leinenaggression, Clarissa von Reinhardt, 2008
Leinenspektakel, Dr. Ute Blaschke-Bertold, 2008                                                        Umgang mit Aggression 2, Mirjam Cordt, 2009

Teilnahme an verschiedenen Symposien und internationalen Treffen
PDTE 2004
PDTE 2006
PDTE 2007 mit eigenem Vortrag
Animal Learn Symposium 2008
Turid Rugaas Symposium 2008 mit eigenem Vortrag                                                   Schmerzen bei Hunden - Symposium 2009                                                                Animal Learn Symposium 2009

Methoden / Philosophie                    

Der wichtigste Punkt beim Arbeiten mit Hunden ist, dass es stressfrei und möglichst druckfrei abläuft. Dies heißt Respekt  und Verständnis für die Andersartigkeit des Hundes zu haben.

Druckfreies Arbeiten mit Hunden ist mehr als nur positives Bestätigen, wenn der Hund es richtig gemacht hat. Es bedeutet, nur über gute Erfahrungen zu arbeiten, ohne Starkzwangmittel, oder das Bedrohen der Hunde. Auch der Leinenruck, oder das Anbrüllen sind falsche Druckmittel, die aus verschieden Gründen nicht angewandt werden sollten.

Bei Hunden (nicht nur bei Hunden) ist es wichtig, eine gute Voraussetzung zum Lernen zu schaffen. Das heißt, den Hund nicht zu stressen, oder durch Übungen in Angst zu versetzen. Man muss immer im grünen Bereich bleiben, in dem sich der Hund wohlfühlt und in der Lage ist zu lernen. Dies ist die Grundlage meiner Trainingsphilosophie. Dazu kommt noch ein bisschen Ruhe und Geduld. Das Training eines jeden Hundes ist sehr individuell, es gibt keine Rezepte in der Hundeausbildung, aber wichtige Zutaten. Diese Zutaten sind Verständnis, Einfühlungsvermögen, druck- und stressfreies Training, Parallellaufen, systematische Desensibilisierung, Gegenkonditionierung, Hirnarbeit für den Hund und viel Spaß an der Sache. Dieses im richtigen Verhältnis zu mischen und zusammen zu bringen, ist eine spannende Aufgabe.



Noch eine Erklärung zur „Hirnarbeit“ für Hunde:

Da wir heute oftmals Arbeitshunderassen als Familienhunde halten, können wir ihren Ansprüchen nicht gerecht werden. Nur Spaziergänge und Ballwerfen lasten diese Hunde auf Dauer nicht aus. Wichtig ist, dass Hunde Hirnarbeit leisten dürfen, das können ganz unterschiedliche Spiele, Problemlösungen und Nasenarbeit sein. Wie viel Spass diese Art von Arbeit machen kann, können sie und ihr Hund bei mir erleben.



 
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